Wissensmanagement – die Auswahlphase (Teil 2)

Hauptziel von solvistas bei der Einführung eines geeigneten Wissensmanagementsystems (WMS) lag in der Schaffung von Mehrwert im Unternehmen. Um Informationen in unterschiedlicher Form und aus diversen Quellen zu kanalisieren und für verschiedene Standorte und MitarbeiterInnen anzubieten, ist der Aufbau einer gemeinsamen Plattform erforderlich.

 

Für eine optimale Umsetzung wurden zuerst die Anforderungen festgelegt. Das "WM-Team" (Wissensmanagement-Team) konnte 20 verschiedene Punkte für Tools herausarbeiten.

In einem ersten Schritt begab sich das Team auf die Suche nach Werkzeugen, mit denen kollaborativ Inhalte erzeugt werden können. Zentrale Anforderungen waren dabei die Verfügbarkeit einer LDAP-Anbindung, reibungsloser Datenimport aus einem bestehenden WIKI und komfortable Bearbeitungs- und Formatierungs-Funktionen. Eine guter Ausgangspunkt für Recherchen ist die Übersicht aufwww.wikimatrix.org. Weitere Alternativen für solvistas waren zum Beispiel XWiki, Liferay Portal Wiki-Portlet, Trac oder MediaWiki. Nach mehreren Testläufen und genauen Evaluierungen entschied sich das "WM-Team" von solvistas für das Enterprise Wiki Atlassian Confluence.

Die endgültige Entscheidung für dieses Produkt lag einerseits in der absolut reibungslosen Testinstallation, die ohne Probleme funktionierte, andererseits ließ sich dieses Wiki am besten in unsere bestehende Infrastruktur integrieren. Die Bearbeitungsfunktion und die Anwender- Unterstützung waren ebenfalls überzeugend. Im Folgenden finden Sie eine Tabelle über die Vor- bzw. Nachteile, die das "WM-Team" bezüglich der vorab ausgearbeiteten Anforderungen erstellte:.

VorteileNachteile
  • ähnlich zu bedienen wie Word, daher für alle sehr leicht zu verwenden.
  • durch Makros sind schöne Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden
  • Seiten-Templates sind verfügbar
  • Links, Attachments, User, ... werden durch Wizards vorgeschlagen
  • Markup für Poweruser ist verfügbar
  • werden Namen verlinkter Seiten geändert, wird die Änderung in allen eingehenden Seiten nachgezogen
  • der Editor benutzt verstärkt Javascript und ist somit nicht benutzbar in Netzen, wo Javascript deaktiviert oder veraltet ist
  • die Einschränkung auf IE >= 8 kann bei Zugriff aus älteren Systemen zu Problemen führen

 

Schon jetzt, in der ersten Anwendungsphase, zeigt sich die Benutzerfreundlichkeit durch die vielen Einträge, die nun über Bürogrenzen hinweg möglich sind. Der ursprüngliche Gedanke des Wikis, nämlich der Informationsaustausch, trägt hier Rechnung und unterstützt solvistas sehr gut bei der dezentralen Arbeitsorganisation.

Das solvistas "WM-Team"

Lesen Sie den 1. Teil: Wissensmanagement im Wandel