Strategy MAP – Are you ready to strategy?

Die Visualisierung von Zusammenhängen

Jedes Unternehmen tut es. Ohne geht es nicht. Aufgrund der rasanten Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Globalisierung oder Politik ist es umso wichtiger, vorausschauend zu denken. Will sich ein Unternehmen verbessern oder verändern, braucht es eine Strategie. Strategiearbeit ist Arbeit, harte Arbeit. Es gibt aber Methoden, die bei der Umsetzung helfen.  

„Wie können wir unsere Ziele erreichen und in welchen Geschäftsfeldern müssen wir als Unternehmen stark sein?“ Auf diese Fragen gilt es Antworten zu finden. Hat ein Unternehmen einen Plan, muss dieser im nächsten Schritt spezifiziert und mit Feedbackschleifen überprüft werden. Mit der neuen Funktion in unserem Produkt solBSC können Sie das – ganz einfach.

The Cause-Effect Chain - oder wie wir sagen: Das endlose „Warum?“

Die Strategy Map, oder auch Cause-Effect-Chain genannt, ist eine Strategielandkarte, die die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge der BSC zeigt. Diese Strategielandkarte wird von der Geschäftsführung gemeinsam mit den Team- oder Abteilungsleitern erstellt. Nein, leider geht das (noch) nicht automatisch. Basis für diese Diskussion ist das Vorhandensein der Ziele für das kommende Geschäftsjahr. Bereits bei der Ermittlung der Ziele werden diese diskutiert und mit vielen „Warum“ hinterfragt. Das Besondere bei der Strategy Map ist die Verbindung und Wirkung der Ziele untereinander. Die Frage lautet aber nicht, auf welches Ziel wirkt zum Beispiel „Verkürzung der Lieferzeiten“. Vielmehr muss man sich die Frage stellen „Warum wollen wir die Lieferzeiten verkürzen?“ Wissen Sie die Antwort?

Warum machen wir das? Warum ist dieses Ziel so wichtig?

Eine Balanced Scorecard (BSC) besteht aus mehreren Dimensionen (Kunden, Finanzen, Prozesse, Mitarbeiter, Digitalisierung, usw.), Zielen, Messzahlen und Maßnahmen. Perspektiven und Ziele beeinflussen sich gegenseitig. Investiert man zum Beispiel in Mitarbeiterausbildungen und möchte so das Know-How verbessern, so hat das höchstwahrscheinlich Auswirkungen auf die Kundenbetreuung, die Qualität der Produkte/Services und auf die Innovationskraft. Es soll also aufgezeigt werden, wie immaterielle Ressourcen und Kompetenzen der Mitarbeiter in finanzielle Ergebnisse wie Umsatz und Betriebsgewinn umgewandelt werden können. Die Strategy Map bildet die Wirkungszusammenhänge ab, die einer Strategie zugrunde liegen. Oft ist es schwieriger, manchmal einfacher, solche Verbindungen zu beschreiben. Nicht selten werden hier aber auch alibimäßige Angaben gemacht. Wird Zeit und Einsatz in die Qualität der Strategy Map gesteckt, so zahlt sich das am Ende aus. Auf gesamtunternehmerischer Ebene lohnt es sich natürlich nicht, sich in Details zu verlieren, deshalb steht an erster Stelle: Kernkompetenzorientierte Gestaltung der Strategy Map.

Ein gemeinsames Strategieverständnis

Die Strategy Map ist das Ergebnis der mühsamen Strategieentwicklung. Die intensive Diskussion und Erarbeitung der Landkarte ist die erste Klarstellung in der Führungsebene. Des Weiteren hilft die Strategy Map allen MitarbeiterInnen, die Strategie und die strategischen Ziele des Unternehmens besser zu verstehen, indem Zusammenhänge einfach und deutlich visualisiert werden. Ein gemeinsames Strategieverständnis wird geschaffen. So wird jeder/m MitarbeiterIn klar, welcher Beitrag zur Strategieumsetzung geleistet wird.

Die Strategy Map in solBSC

Die Beziehungen zwischen den einzelnen Zielen müssen in der Software darstellbar sein. Die emotionale Wirkung der Strategy Map hat einen großen Stellenwert. Der größte Effekt lässt sich dabei mit einer grafischen Darstellung des Zielsystems erreichen. Solche Visualisierungen erhöhen die Identifikation mit der BSC erheblich. Zusätzlich können in solBSC diese Verbindungen mit einer Beschreibung versehen werden. Betrachtet man die verschiedenen Ziele, ist klar, dass sich diese gegenseitig beeinflussen. Diese Einflüsse - bzw. Ursache-Wirkungen sollen grafisch dargestellt bzw. eventuell in einem weiteren Schritt mit mathematischen Modellen berechnet werden.

Fazit

Strategie ist dynamisch, niemals statisch. Strategische Ziele in einer BSC oder Strategy Map ermöglichen eine Neuausrichtung und Veränderung des Status Quo. Es geht nicht immer darum, die gleichen Dinge ein bisschen besser zu machen. Ein Unternehmen kann durch Veränderungen neue Impulse und Motivation entfachen. Die Balanced Scorecard als Strategiewerkzeug kann bei der Definition und Umsetzung von Veränderungen und Strategien enorm hilfreich sein. Denn strategische Ziele definieren schließlich die Veränderungen, die letztendlich einen Wettbewerbsvorteil oder Kundennutzen erzeugen sollen.

Autor

Tobias Mayr, MSc