Cross-Platform-Development mit React-Native

React-Native vs. Native App

Um eine mobile Applikation der breiten Masse zugänglich zu machen, muss sie sowohl auf Android-Geräten als auch auf iPhones funktionieren. Die herkömmlichen Ansätze zur Entwicklung mobiler Anwendungen von Google und Apple unterscheiden sich in vielen Aspekten wie zum Beispiel Programmiersprache, Tools und APIs, sodass zwei getrennte Applikationen entwickelt werden müssen - auch native Entwicklung genannt.

Es liegt also nahe, die Anwendung plattformübergreifend zu entwickeln. Dies minimiert den Aufwand, da nur mehr eine Anwendung entwickelt wird, welche sowohl auf Android als auch auf iOs funktioniert. Ein populäres Open-Source-Framework für die plattformübergreifende Entwicklung von Android-, iOS-, Web- und UWP-Anwendung ist React-Native:

React-Native wurde 2015 von Facebook als Open-Source-Projekt vorgestellt und ermöglicht die Entwicklung von Anwendungen mittels React. React-Native erzeugt Code, der die nativen Elemente von den jeweiligen Betriebssystemen benutzt und deshalb in der Performance fast genauso schnell ist wie die nativen Applikationen selbst.

Die Unterschiede zwischen React und React-Native sind aus Perspektive der Software-EntwicklerInnen wenige. Somit fällt der Einstieg für React EntwicklerInnen sehr leicht.

Einer der großen Vorteile von React-Native ist die Möglichkeit, es in bereits entwickelte Native-Anwendungen zu integrieren. Dies ermöglicht die Weiterverwendung der bisher entwickelten Anwendungen in Kombination mit Erweiterungen, welche mit React-Native umgesetzt wurden.

React Native liefert eine solide Alternative gegenüber der Entwicklung von Nativen Applikationen. Vor allem bei der Erstellung von Applikationen, die nur Basisfunktionen (GPS, Kamera, Benachrichtigungen, ...) benutzen, ist eine React-Native Applikation meist schneller entwickelt. Bei komplexeren Applikationen wie AR oder Spielen, ist man mit Nativen Applikationen besser beraten.