Data Vault als Informationsbrücke

Schnell, effizient und kostengünstig zu Ihren unternehmensweiten Daten Sie haben in Ihrem Unternehmen mehrere IT-Systeme (Finanzbuchhaltung, Lager, Zeitmanagement, etc.)? Und Sie möchten gerne alle Daten in einer Datenbank verbunden haben? 

Seit langer Zeit wird versucht, die gesamten Systeme eines Unternehmens in einem übergreifenden, unternehmensweiten Datenmodell zu vereinen.

Oftmals stellte sich diese Aufgabe als beinahe unlösbar heraus.

Um Auswertungen und Applikationen auf ein unternehmensweites Warehouse Datenmodell aufsetzen zu können, war es notwendig, das gesamte Modell fertig modelliert und implementiert zu haben.

Diese Datenmodelle, meist in der 3. Normalform gebaut, ziehen einen enormen Aufwand bei der Entwicklung und einer eventuellen Anpassung nach sich. Kleine neue Anforderungen bringen ein massives Reengineering mit sich, bedingt durch die relationale Modellierung in 3. Normalform. Oftmals erwiesen sich solche Modelle als nicht nutzbar. Wegen laufender Adaptierungen und Änderungen der operativen Systeme konnten sie nie fertiggestellt und genutzt werden.

Massive Abhängigkeiten der verschiedenen Tabellen innerhalb des Modells hatten hohe Laufzeiten bei der Beladung zur Folge.

Nun besteht die Möglichkeit, ein unternehmensweites Data Warehouse Datenmodell themenorientiert und schrittweise mit Data Vault aufzubauen. Jedes Thema kann Schritt für Schritt modelliert und aufgebaut werden und ist sofort nach Realisierung für darauf aufsetzende Datenschichten nutzbar. Neue Anforderungen bedingen kein Reengeneering des Datenmodelles. Sie bedeuten nur eine Erweiterung und keine Veränderung des Bestehenden. Daraus resultieren minimale Aufwände für den Test dieser Erweiterungen.

Da diese Data Vault Datenmodelle mit den Entitäten Hub, Link und Satellit realisiert werden, können geänderte Datenstrukturen einfach ergänzt werden. Weggefallene Abhängigkeiten zwischen diesen Datenobjekten werden gekappt. Neue Abhängigkeiten werden erstellt, ohne dabei den Rest des Datenmodells zu beeinflussen.

Dies bietet neben dem Vorteil der schnellen Integration von neuen fachlichen Themen auch die Möglichkeit, sich ändernde, in das Data Warehouse integrierte, operative Systeme rasch anpassen bzw. ergänzen zu können.

Dadurch ist eine enorme Flexibilität gegeben. Bestehendes bleibt von Änderungen bzw. Erweiterungen unbeeinflusst. Bereits aufgebaute BI Anwendungen laufen trotz Änderungen unverändert weiter. Neue Business Anforderungen können jederzeit problemlos und ressourcenschonend in das bestehende Datenmodell eingearbeitet werden.

Durch die Minimalisierung der Abhängigkeiten zwischen den Datenobjekten ist eine weitestgehende Parallelisierung der Ladevorgänge problemlos möglich. Dies ermöglicht kurze Ladezeiten, die es wiederum möglich machen, ein unternehmensweites Datenmodell in Realtime aktuell zu halten.

Somit sind Ihre Ideen mit dieser Technologie jederzeit umsetzbar.

Informieren Sie sich bei den Spezialisten von solvistas über die Möglichkeiten, auch in Ihrem Hause diese Dinge effizient zu realisieren.

Autor: Johannes Hiebl, Senior Consultant