Synergieeffekte im Data Warehousing

Die drei Musketiere

Die großen Aufgaben eines DWH nachhaltig mit einer zusammenhängenden Produktpalette abzudecken gelingt kaum jemandem. IBM hat es mit der Kombination Infosphere Information Server, Cognos TM1 und Cognos BI geschafft, eine integrierte Sicht auf Daten zu gewährleisten und darüber hinaus umfangreiche Planungsfunktionen sicherzustellen. Der Dreiklang dieser Softwarekomponenten und die umfangreichen Synergieeffekte, die sich aus der Verwendung aller drei ergeben, sind enorm.

Die Tools

Infosphere Information Server mit seinen vielschichtigen Einzelkomponenten ermöglicht es, eine vom Fachanwender und seinen Anforderungen getriebene DWH Architektur aufzubauen. Dabei wird insbesondere durch den Information Governance Catalog garantiert, dass der Endanwender jederzeit über den Inhalt des Systems im Bilde ist. Das Besondere an der IBM Tool-Landschaft ist, dass die Informationen über die ETL-Entwicklung weit hinausgehen: Durch die hervorragende Integration der beiden anderen BI Tools Cognos BI und TM1 ist es möglich, Datenherkunft und Zusammenhänge aus Reports oder Planungsszenarios bis hinunter zu den operativen Daten anzeigen zu lassen. Eine Data Lineage, die über das gesamte DWH einen allumfassenden Blick auf Daten, Cubes, Reports und vieles mehr garantiert.

Daten aus der Infosphere Suite werden nach Integration, fachlicher Anreicherung und Qualitätssicherung an das jüngste Mitglied der Dreiergruppe - TM1 - übergeben. Dort werden sie mehrdimensional aufbereitet. Dadurch werden umfangreiche Planungsfunktionen und präzise Selektionen auf alle Teilbereiche und Ausprägungen der Daten möglich. Besonders in TM1 sind die Funktionen im Zusammenhang mit den beiden anderen Produkten noch relativ unerforscht, aber nichtsdestotrotz vielseitig und vor allem auch tiefgreifend. So ist bspw. ein direkter Connector zwischen der Datenverarbeitung (ETL) in Form von DataStage und TM1 etabliert. Dieser ermöglicht es, zeit- und zielgesteuert die Inhalte und Funktionen in TM1 zu befüllen und zu aktualisieren.

Aufbereitete Daten aus dem TM1 werden an Cognos BI weitergegeben und können dort in etablierter Weise durch umfangreiche Reportingfunktionen dem Endbenutzer zugänglich gemacht werden. Die verschiedenen Planungsszenarien aus TM1 sind dadurch auch dezentral verwendbar und unterstützen die Zusammenarbeit über gesamte Firmenlandschaften hinweg. Zudem können die Entwicklungen im Unternehmen über Portallösungen an das Management weiter gegeben werden.

Ein starker Partner ist auch für die Musketiere wichtig

Ein weiterer Ausbau der Schnittstellen und Funktionen über alle drei Produkte hinweg verspricht ein vielseitiges und fast unbegrenztes Potenzial sowie eine Steigerung der Einsatzmöglichkeiten jedes einzelnen Produkts. Genau aus diesem Grund hat sich solvistas frühzeitig der integrierten Verwendung dieser Produkte verschrieben. Langjährige Erfahrung mit den Einzelkomponenten ermöglichen es uns, die positiven Synergieeffekte zu erkennen, entsprechend der Kundenwünsche bestmöglich anzuwenden und auch zu verbessern. Als Premium Partner der IBM haben wir die einmalige Möglichkeit, unser technisches Know-How an die Entwicklungsabteilung der Tools weiter zu geben und die Kombination der “drei Musketiere” positiv zu beeinflussen.

Ausblick

Wie von den Musketieren bekannt ist, gibt es auch bei der IBM einen neuen Anwärter, um in den Kreis dieser integrierten Produktkombination vorzustoßen: SPSS macht sich als viertes Musketier auf, hier die statistische Komponente zu erweitern und den Umfang der Produkte noch weiter auszubauen.

Lesen Sie in unserer nächsten Newsletter Ausgabe über den neuen Anwärter SPSS.

Autor

Karsten Bergelt